

Tutorial: Stromerzeuger
Ab Frühjahr 2025 erweitern wir unser Leistungsspektrum in der Produktgruppe der Stromerzeuger erheblich. Ziel ist ein flächendeckendes Angebot in allen relevanten Leistungsklassen sowie die Stärkung unserer Expertise in diesem Bereich. Erfahren Sie hier die wichtigsten Fakten über die Merkmale und den Einsatz von Stromerzeugern bei HKL.
Konsequente Erweiterung des Leistungsspektrums
Dazu werden laufend die Standardsortimente der Mietparks aller HKL Center in Deutschland flächendeckend mit zusätzlichen Stromerzeugern der Leistungsklassen 40, 60 und 80 kVA ausgestattet. Besonders für den permanenten Ausbau der Infrastruktur und der erneuerbaren Energien sowie bei Schienenausbau gehen wir von einem beständigen Bedarf an stationären und mobilen Stromerzeugern aus, den wir jetzt noch umfangreicher bedienen werden.
Europäische Qualitätsprodukte
Eine weitere Fokussierung im Bereich der Stromerzeuger werden wir durch den Ausbau neuer integrierter Spezialabteilungen innerhalb vorhandener HKL Center erreichen. Dabei heben wir unsere Kompetenz auch in diesem Produktbereich für den Kunden bundesweit hervor und schaffen so ein deutliches Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb.
Unserem gehobenen Anspruch folgen wir bei der Auswahl der jeweiligen Produkte mit Qualitätsmarken aus europäischer Produktion. Dazu zählen mobile und stationäre Stromerzeuger der Hersteller Endress, Himoinsa, Pramac sowie Atlas Copco.
Argumentationshilfen und Hintergrundinformationen:
Alle wichtigen Fragen zu diesem Thema beantworten wir nachfolgend und bieten somit auch einen Leitfaden für die Kundenkommunikation.
Welche Marken bieten wir an?
Wir führen zurzeit Stromerzeuger der Hersteller Endress, Himoinsa, Pramac sowie Atlas Copco im Sortiment. Aufgrund der verschärften Abgasnorm investieren wir seit 2019 in Maschinen mit der Abgasstufe „Stage V“. Der Unterschied zwischen den beiden Abgasnormen ist die aufwendigere Abgasnachbehandlung der Stage-VAggregate mit Dieselpartikelfilter und teilweise AdBlue. Auch setzen die vier Hersteller unterschiedliche Maßnahmen ein. Dazu gehört auch der „Dummyload“, ein Lastwiderstand, damit der Motor nicht im Unterlastbereich betrieben wird.
Zur mobilen Versorgung von Bauabschnitten bietet HKL auch Stromerzeuger auf Fahrwerk an, bei Kombinationsbedarf von Licht und Strom zusätzlich Lichtmastsysteme. In einer aktuellen Testphase im Raum Hamburg werden zusätzlich zwei Hybridsysteme (integrierter Akkuspeicher und Stromerzeuger) beim Kunden erprobt.
Welcher Stromerzeuger für welchen Einsatz?
Grundsätzlich spielen erst mal die Leistung und die daran betriebenen elektrischen Geräte eine große Rolle. Für kleine Verbraucher und kurze Einsätze eignen sich die tragbaren Stromerzeuger bspw. von Endress. Für größere Verbraucher und einen längeren Betrieb sind die stationären Stromerzeuger geeignet.
Was bedeuten VA, Anlaufstrom etc.?
Bei Maschinen oder Transformatoren wird die Leistung statt in Watt (W, kW) in Voltampere (VA, kVA) angegeben. Dies hängt von der Art der Verbraucher ab. Der kurzzeitige Anlaufstrom oder auch Einschaltstrom bei elektrischen Maschinen entsteht durch die Beschleunigung der drehenden Schwungmasse aus dem Stillstand. Dreht der Motor mit Nenndrehzahl, sinkt die Stromaufnahme wieder.
Welche Fragen müssen wir den Kunden stellen?
Aufgrund der immer weiter verbreiteten Elektronik auch im Baugewerbe ist beispielsweise vorab zu klären, ob der Kran, die Maschine oder Pumpe über einen sogenannten Frequenzumrichter gesteuert werden. Auch die Frage, ob der Kunde Raumsysteme oder Container mit einem Stromerzeuger betreiben möchte, muss geklärt werden.
Was ist bei der Vermietung wichtig?
Eine gute Beratung und Nachfrage zu den möglichen angeschlossenen Verbrauchern sind wichtig, um dem Kunden das entsprechende Aggregat vermieten zu können.
Welches Zubehör sollte mit angeboten werden?
Die Stromerzeuger von Himoinsa und Pramac bestellen wir mit dem jeweils größtmöglichen Tank. Bei einem 24/7-Betrieb mit entsprechender Belastung kann dann je nach Modell der Kraftstoff innerhalb von zwölf Stunden verbraucht sein. Hier sollte man dem Kunden einen externen Tank mit anbieten.
Benötigt der Kunde mehr Steckdosen, empfehlen wir ihm einen Baustromverteiler, um die Lasten zu verteilen. Passend dazu bieten wir auch entsprechende Anschlusskabel an.
Was ist technisch zu beachten?
Grundsätzlich zu beachten ist, dass alle Stromerzeuger von Atlas Copco, Himoinsa und Pramac nur durch eine Elektrofachkraft des Kunden in Betrieb genommen werden dürfen, da hier eine Erdung erforderlich ist. Auch muss der Mieter darauf hingewiesen werden, dass das entsprechende Aggregat mit mindestens 30 Prozent seiner Nennleistung betrieben wird, um Motorschäden bzw. Schäden an der Abgasanlage zu vermeiden. Beispiel: 40 kVA = mindestens 12 kVA/kW dauerhaft anschließen.
Welche Sicherheitsvorschriften gibt es?
Grundsätzlich ist der Mieter als Anwender für den sicheren Betrieb des Stromerzeugers verantwortlich. In diversen Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung findet er entsprechende Hinweise.

