
Business Continuity Management
Das Geschäft läuft: Warenwirtschaft, Vertriebsabläufe und administrative Prozesse funktionieren innerhalb der Organisation einwandfrei. Auch die Kommunikation untereinander sowie mit den Handelspartnern ist permanent sichergestellt. Doch was wäre, wenn diese eingespielten Strukturen plötzlich gestört oder unterbrochen würden?
Was passiert, wenn Abläufe und Prozesse, die als selbstverständlich und eingespielt wahrgenommen werden, durch ein ungeplantes Ereignis nicht mehr zur Verfügung stehen? Vor allem sogenannte Cyberangriffe auf Unternehmen stellen heute eine reale Bedrohung dar, aber auch andere Störfälle gehören dazu.
Ein solches Szenario muss daher aufgrund der sich permanent verändernden Geschäftswelt und den sich daraus ergebenden Gefahren rechtzeitig berücksichtigt und mögliche Schäden bestmöglich abgewendet werden. Dabei empfiehlt sich bei verantwortungsvoll handelnden Unternehmen ein sogenanntes Business Continuity Management (BCM), ein betriebliches Kontinuitäts- bzw. Fortführungsmanagement, das sich mit diesen Fragen befasst und Lösungen für einen möglichst raschen Wiederanlauf im Falle eines ungeplanten Störfalls erarbeitet.
Das Ziel des BCM ist es, das Tagesgeschäft im Krisenfall zu gewährleisten sowie den Fortbestand des Unternehmens sicherzustellen. Seit einigen Monaten beschäftigen sich daher alle relevanten Fachbereiche mit dem Aufbau eines BCMs für HKL. Dies soll dazu dienen, auf etwaige Krisenfälle gut vorbereitet zu sein – insbesondere auf IT-Sicherheitsvorfälle.
Zunächst wurden die wichtigsten Handlungsfelder definiert und in einem Krisenstab manifestiert. Anschließend haben alle Zentralressorts ihre Prozesse einer Risiko- und Schadensanalyse unterzogen. Dazu wurden alle relevanten Abläufe nach ihren Auswirkungen auf das Geschäft im möglichen Krisenfall untersucht.
Nun werden Strategien und Handlungsanweisungen für einen Notbetrieb entwickelt, um einen möglichst reibungslosen Fortbestand des Geschäftsbetriebs sicherzustellen. Darüber hinaus werden Präventivmaßnahmen entwickelt, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.
Wie es weiter geht, wenn nichts mehr geht …

