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Neuer Geschäftsführer Fabian Noto

Fabian Noto wurde am 1. Januar 2022 neuer Geschäftsführer der HKL BAUMASCHINEN GmbH.
Wir haben ihm einige Fragen gestellt.

Welche Aufgaben und Schwerpunkte übernehmen Sie als neuer Geschäftsführer bei HKL?
Der neue Geschäftsführungsbereich Operations beinhaltet alle Fachbereiche mit einem direkten Bezug zu unseren operativen Geschäftsaktivitäten. Diese umfassen die Bereiche Fleetmanagement, Baushop, Technischer Service, Einkauf & Materialwirtschaft, Unternehmensentwicklung, Marketing sowie die neuen Abteilungen Shared Services und Unternehmenskommunikation.

Welchen Herausforderungen in Ihrer neuer Position sehen Sie sich gegenüber?
Und wie wollen Sie diesen begegnen?

In meinen bisherigen Gesprächen habe ich zum einen eine große Erwartungshaltung gespürt, vereinzelt aber auch eine gewisse Skepsis gegenüber Veränderungen. Einer meiner ersten Schwerpunkte liegt darauf, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Sparten zu stärken, denn hier können wir uns meiner Meinung nach weiter verbessern. Und auch den Austausch mit den Vertriebseinheiten möchte ich intensivieren, damit in den Fachabteilungen noch zielgerichteter an den Themen gearbeitet werden kann, die im Alltag für unsere Mitarbeiter und Kunden eine hohe Relevanz haben. Heute denken wir teilweise noch zu stark in Sparten. Als breit aufgestelltes, herstellerunabhängiges Unternehmen bieten wir unseren Kunden einen enormen Mehrwert, den keiner unserer Marktbegleiter in vergleichbarer Form zu bieten hat. Teilweise macht es jedoch den Eindruck, als würden wir intern „Mieten Kaufen Service“ nicht als eine in sich verzahnte Einheit ansehen, sondern als voneinander unabhängige, sich nicht gegenseitig beeinflussende Geschäftsbereiche. Hieran möchte ich arbeiten, damit unsere Vorteile noch besser wirken können.

Was ist Ihnen besonders wichtig? Wofür stehen Sie?
Mir ist es wichtig, Entscheidungsprozesse gesamtheitlich zu betrachten. Entscheidungen in den einzelnen Fachbereichen dürfen nicht isoliert getroffen werden, sondern müssen auf ihre gesamtunternehmerische Wirkung hin überprüft werden. Nehmen wir als Beispiel die Produktauswahl für unsere Mietparks. Aufgrund der gestörten Lieferketten gibt es aktuell erhebliche Probleme am Beschaffungsmarkt, sodass wir nicht immer auf unsere bewährten Lieferanten zurückgreifen können. Das Thema fällt zuerst im Einkauf auf, denn dort werden die Verhandlungen geführt und die Bestellungen ausgelöst. Der Umstand an sich betrifft jedoch alle Geschäftsbereiche. Das Fleetmanagement ist an der Auswahl von Alternativprodukten beteiligt, die Mitarbeiter in den Betrieben müssen für die neuen Produkte eventuell Unterweisungen erhalten, der Servicebereich benötigt technische Schulungen und gegebenenfalls neue Werkzeuge, die Verkaufsmitarbeiter haben nun vielleicht teilweise andere Produkte im Mietpark als im eigenen Vertriebsangebot und unsere Kundenansprache über die Homepage und Prospekte muss ebenfalls angepasst werden. Produktdaten hinterlegen, Preislisten ergänzen und und und – all das sollte im Optimalfall bereits bei der Ausgangsentscheidung berücksichtigt werden, um die bestmögliche Alternative auszuwählen. Und das Ganze ist noch komplexer, denn neben den internen Sichtweisen gibt es auch noch die externe des Kunden, die eine wichtige Rolle spielen muss. Das alles zu berücksichtigen, macht die Entscheidungsfindung nicht immer einfach, führt aber am Ende zu nachhaltigen Ergebnissen.

Welches ist Ihre Vision für HKL?
HKL ist heute ein sehr gut aufgestelltes Unternehmen. Wir bieten unseren Kunden ein einmaliges Angebot an Dienstleistungen und Handelswaren und insgesamt einen klaren Mehrwert für unsere Zielgruppe. Doch hierauf können wir uns nicht ausruhen. Unsere Umwelt verändert sich in einem rasanten Tempo. In den nächsten Jahren stehen weitreichende technologische Veränderungen an und auch der demographische Wandel bringt große Herausforderungen mit sich. Wenn wir uns darauf einlassen und unsere Prozesse, unsere Produkte und unsere Arbeitsbedingungen entsprechend anpassen, wird es uns gelingen, unsere gute Marktposition nicht nur zu halten, sondern auszubauen. HKL soll als modernes, verantwortungsbewusstes und wirtschaftlich starkes Unternehmen auch noch in vielen Jahren der beste Partner für unsere Kunden und der bevorzugte Arbeitgeber für unsere Mitarbeiter sein.

Wie war ihr bisheriger Karriereweg?
Nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre war ich gut zehn Jahre für ein marktführendes Unternehmen in der Aufzugsindustrie tätig. Dort habe ich verschieden Stationen durchlaufen – sowohl im rein strategischen Bereich als auch operativ im direkten Kundenkontakt. Zuletzt leitete ich dort das Servicegeschäft der Region Berlin-Brandenburg. 2015 kam der Kontakt mit HKL zustande. Nach einer umfassenden Einarbeitung habe ich bei HKL im Frühjahr 2016 die Leitung der Niederlassung Berlin übernommen, die ich bis Ende 2021 ausgeführt habe.

Was wünschen Sie sich persönlich für die nächsten Jahre?
Ein gutes Gelingen in meiner neuen Funktion.